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Eingewöhnung

Sanfte Eingewöhnung nach dem Berliner Modell.

Vor der Eingewöhnung

Nach der Kontaktaufnahme lade ich Sie zu einem kleinen unverbindlichen Schnupperbesuch ein. Für den nächsten oder übernächsten Tag vereinbaren wir ein kurzes Telefonat und bei beiderseitigem Interesse einen weiteren Termin.

Bei diesem Termin klären wir organisatorische und fachliche Fragen, Voraussetzungen, Konzept und Vertrag. Ihr Kind ist selbstverständlich ebenfalls eingeladen.

Warum ist Eingewöhnung so wichtig?

Um dem Kind den Einstieg in die Kindertagespflege und die Trennung von der gewohnten Bezugsperson zu erleichtern, gehört ein Eingewöhnungskonzept zur Grundlage der Kindertagespflege.

Durch langsame und begleitete Kontaktaufnahme kann Ihr Kind Vertrauen aufbauen. Ihr Kind bestimmt die Eingewöhnungsgeschwindigkeit und Dauer. Ich gehe nach dem bekannten Berliner Modell vor. Ziel ist eine behutsame und schrittweise Gewöhnung an mich als Bezugsperson und an die neue Umgebung.

Phasen der Eingewöhnung

Phase 1
Schnuppertermine: Gegenseitiges, vorsichtiges Kennenlernen. Ein Elternteil begleitet das Kind. In der Regel etwa eine Stunde an drei Tagen.
Phase 2
Rückzug der Bezugsperson: Ein erster Trennungsversuch. Die Bezugsperson bleibt erreichbar, steht aber nicht mehr als Spielpartner zur Verfügung.
Phase 3
Trennungsübung: Nach Absprache verabschieden Sie sich für kurze Zeit. Heimliches Herausschleichen darf nicht sein.
Phase 4
Stundenweise Betreuung: Die tägliche Betreuungszeit wird schrittweise erweitert, ohne das Kind zu überfordern.

Wichtig

Ihr Kind gilt als eingewöhnt, wenn es sich in der vereinbarten Betreuungszeit von mir betreuen und umsorgen lässt und eine Trennung auf Grundlage einer sicheren Bindung möglich ist.